Ligen

Die Futsal-Regionalliga des Westdeutschen Fußballverbandes hat sich mittlerweile als die stärkste Liga Deutschlands etabliert. Seit dem ersten Spieltag im Dezember 2005 gab es einige Entwicklungen im Spielbetrieb. Ab der zweiten Saison mussten sich die Vereine aus Westfalen und vom Niederrhein in eigenen Ligen für die WFLV-Liga qualifizieren. Jeweils die ersten vier der beiden Landesligen stiegen auf. Dazu kamen zwei Teams vom Mittelrhein. Seit der Saison 2010/11 ermitteln nur noch acht Teams in Hin- und Rückspielen den Westdeutschen Meister. Die letzten zwei der Saison steigen in die Landesligen ab, der Drittletzte spielt in einer Relegationsrunde um den Klassenerhalt. Zur Saison 2014/15 wurde die Liga um zwei Mannschaften auf nun zehn Teams aufgestockt, von denen die letzten drei sicher den Weg in die jeweilige Liga der Landesverbände antreten müssen. Um in die WFLV-Liga aufzusteigen, muss man seine Landesliga gewinnen. Ziel aller Vereine ist neben dem Titel des Westdeutschen Futsalmeisters auch die Qualifikation für den DFB-Futsal-Cup, das bundesweite Finalturnier der besten acht Futsalteams aus Deutschland. Der WFLV schickte bisher seinen Meister und den Vizemeister ins Rennen.

Das Niveau und die Leistungsdichte in der Futsal-Regionalliga des WFLV kann sich im nationalen Vergleich sehen lassen. Ein Beweis für die Stärke der Mannschaften aus dem Westen: Drei DFB-Futsal-Cups gingen bisher an Teams der WFLV-Liga, zweimal gewann der UFC Münster, einmal die Panthers Köln; dazu gab es in den bisherigen zehn DFB-Cups vierzehn Halbfinalteilnahmen aus dem Westen (UFC sechs; Schwerte drei; Köln und  Uerdingen je zwei; Strandkaiser eine). 

Die Bilanz des UFC Münster in den Ligen ist fast makellos: Der UFC gewann alle vier Meisterschaften in Westfalen und holte sich acht Westdeutsche Meistertitel.

(Stand 2015)