NRW-Liga, Wesel

17.11.2012

UFC im Torrausch!

Im letzten Hinrundenspiel der WLFV-Futsal-Liga unterstrich der UFC seine Spitzenposition durch einen deutlichen und zu keiner Zeit gefährdeten 12:0 Sieg gegen die Futsal Panthers aus Köln.

Beim Wiedersehen des UFC mit Tomasz Luzar, dem langjährigen Weggefährten und Spielertrainer ließen die Münsteraner zu keiner Zeit Zweifel am Ausgang des Spiels aufkommen. Von Beginn an stand der UFC defensiv kompakt und glänzte in der Vorwärtsbewegung mit spektakulären Kombinationen und hoher Laufbereitschaft.

Schnelle Vorentscheidung

UFC Münster vs. Futsal Panthers Köln 12:0Nach einem kurzen Abtasten der alten Rivalen - schließlich waren es über viele Jahre die Topspiele der Saison - eröffnete Rüschenpöhler den Torreigen, als er freistehend nach einem gelungenen Doppelpass mit Kenkel traf (1:0, 3. Spielminute). Keine Minute später konnte der UFC schon auf 2:0 (4.) erhöhen. Luzar konnte den Schuss von Rüschenpöhler noch stark parieren, doch Dondorf stand goldrichtig und stocherte das Leder über die Linie. Die Freude auf Seiten der Münsteraner war groß, doch aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Spielen wusste jeder in den Reihen der in schwarz spielenden UFC’ler, dass sie jetzt auf gar keinen Fall locker lassen durften und defensiv genauso konzentriert zur Sache gehen mussten. Dieses gute Stellungspiel der Abwehrreihe war es auch zu verdanken, dass Szymanski im Kasten lediglich bei ungefährlichen Fernschüssen geprüft wurde. Nach einer kurzen Verschnaufpause führte dann ein gelungener Konter, vorgetragen von Rüschenpöhler und Dondorf zum 3:0 (8.). Nach starker Balleroberung von Nickel konnte Dondorf Rüschenpöhler nach einem schönen Doppelpass in Szene setzen, der locker einschob.

Der UFC zu jederzeit konzentriert, handlungsschnell und konterstark

Dem vierten Treffer des Tages (12.) gingen die Gedankenschnelligkeit Kaibs und die Handlungsschnelligkeit Dondorfs voraus. Auf der Bank sitzend platzierte Kaib das Spielgerät für einen Einkick auf der Linie und keine Sekunde später führte Dondorf jenen Einkick kurz auf Kenkel aus. Dieser ließ den Ball abtropfen und startet in die gegnerische Hälfte. Dondorf schnappte sich die Kugel und spielte den in den freien Raum stoßenden Kenkel auf dem zweiten Pfosten an, der wiederum bewies eine blendende Übersicht und bediente mustergültig Rüschenpöhler, der direkt vollendete. Zwei Minuten später war es erneut Rüschenpöhler, der mit einer Drehung gleich zwei Kölner auf sich zog und querlegte auf Kenkel, der sicher auf 5:0 (14.) erhöhte. In der 15. Spielminute war es dann so weit, der erste gefährliche Angriff der Panthers. Nach einen Ballverlust reagierte Nonaki am schnellsten, zeigte zwei schöne Übersteiger und prüfte mit einem strammen Schuss UFC-Schlussmann Szymanski das erste Mal richtig, der den Ball spektakulär aus dem Winkel fischte. Nach dieser ersten kleinen Unaufmerksamkeit der UFC-Defensive verlagerte Münster das Spiel durch sicheren Ballbesitz wieder in die Hälfte der Kölner. Sekunden vor dem Pausenpfiff legte Dondorf noch einen drauf und schraubte das Ergebnis nach einer schönen Kombination über Wessels und Kenkel auf ein halbes Duzend (20.). Anschließend ging es für beide Teams in die Kabinen der Weseler Rundsporthalle-Halle.UFC Münster vs. Futsal Panthers Köln 12:0Nahtlos an die erste Hälfte angeknüft

Nach dem Wiederanpfiff war Münster weiterhin hochkonzentriert, dominierte das Spielgeschehen und stand in der Defensive um die Spezialisten Sondermann und Quick sehr sicher. So dauerte es nicht lange bis Gunnar Kaib den bedauernswerten Luzar im Kölner Tor durch einen fulminanten Distanzschuss bezwang und somit auf 7:0 stellte (22.) (vgl. Diego gegen Kahn 2007). Ebenso sehenswert war auch das 8:0 (28.). Florian „KERS“ Dondorf erkämpfte sich den Ball kurz vor der Mittellinie, startet seinen Turbo, sodass ihm kein Kölner folgen konnte und lupfte den Ball gekonnt über Luzar ins lange Eck. In der Folgezeit wurde etwas Tempo aus dem Spiel genommen, was den Kölnern in die Karten spielte. Jetzt konnten auch die Panther ihre Angriffe einige Male besser abschließen. Sowohl in der 30. Spielminute, als auch nur kurze Zeit später hätte der Ehrentreffer für die Kölner fallen können. Doch als ein Pass von Harald Gracholski den Weg zum zweiten Pfosten fand, war sein Teamkollege wohl zu überrascht um den Ball ins, statt neben das Tor zu schießen. Die beste Chance hatte jedoch Nonaki der am Pfosten scheiterte. Durch sichere Pässe erlangte Münster wieder die nötige Ruhe und Sicherheit.

Glasbrenner und Wessels im zweiten

In den folgenden Spielminuten fanden nach gut herausgespielten Angriffen unter anderem Nickel und Sondermann ihren Meister in Tomasz Luzar, der seine Klasse im Eins gegen Eins unter Beweis stellen konnte. Jo Glasbrenner war es dann der nur wenige Sekunden nach einer vergebenen Chance auf 9:0 (33., Vorlage Rüschenpöhler) erhöhen konnte. Genauso verfehlte Wessels zuerst freistehend am zweiten Pfosten den Ball, konnte kurz später jedoch nach Zuspiel von Dondorf sicher zum 10:0 (35.) verwandeln. Gunnar Kaib erhöhte anstatt die Uhr runter zu spielen drei Minuten vor Schluss nach erneuter Vorarbeit von Rüschenpöhler auf 11:0 (38.). Das Duzend vollständig machte dann wiederum Wessels, dessen Schuss abgefälscht wurde und so unhaltbar für Luzar über die Linie rollte (12:0, 40.). Das war zugleich der Schlusspunkt der Partie und die Freude der euphorisierten Münsteraner über den deutlichen Erfolg war riesig. Nicht nur, weil der UFC heute so hoch gewinnen konnte, sondern auch, weil Münster endlich zu Null gespielt hat, das Spielgeschehen über die gesamte Zeit dominierte und die Spitzenposition eindrucksvoll unterstrich.

Hohe Laufbereitschaft und Spielfreude

Insgesamt trat der UFC einmal mehr als eine Einheit auf und konnte gegen die Kölner auch eine makellose Defensivarbeit präsentieren. In der Vorwärtsbewegung trieben die Jungs sich immer wieder gegenseitig zu einer hohen Laufbereitschaft an, wodurch sich viele Räume für hervorragend ausgetragene Kombinationen ergaben.

UFC Münster vs. Futsal Panthers Köln 12:0Für den UFC liefen auf: Michael Szymanski, Christoph Rüschenpöhler (3 Tore), Alexander Kenkel (1), Florian Dondorf (3), Eduard Nickel, Gereon Quick, Johannes Glasbrenner (1), Gunnar Kaib (2), Eike Wessels (2) und Patric Sondermann.

Weitere Bilder zum Spiel bei Facebook!

Eine große Beliebtheit und unzählige Abonnenten fand heute der Live-Kicker von Willi „Wee“ Kappenberg, wofür wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken möchten.